Mit exklusiven und innovativen Lösungen zur Gesteins- und Bodenbearbeitung kommt KEMROC zur diesjährigen bauma 2025 nach München.
Auf seinem Messestand unter dem markanten orangefarbenen Ballon zeigt der Hersteller im Jubiläumsjahr einen breiten Auszug aus dem aktuellen Produktprogramm. Gerade erst wurde das Sortiment der Firmensparte Kemsolid um ein weiteres mächtiges Bagger-Anbaugerät zur Bodenverfestigung ergänzt.
Innovative Maschinen und Verfahren für Abbruch, Bauwesen und Spezialtiefbau sind die Kernkompetenz von KEMROC – und dies bereits seit 25 Jahren. Sein Jubiläum feiert der deutsche Hersteller hydraulischer Spezialfräsen für den Baggeranbau vor internationalem Publikum mit dem Slogan „25 Years German Rock Cutting Solutions“. Während der bauma 2025 in München präsentiert sich das Unternehmen auf dem Messestand FN.1017/8 im Freigelände Nord. Weithin sichtbar schwebt darüber der bekannte große, orangefarbene Ballon mit dem KEMROC-Logo und bietet Fachbesuchern eine gute Orientierung.
Maschinen live erleben
Unter dem Ballon spielt sich eine vom bekannten TV-Moderator Jan Kunath begleitete, packende Maschinenshow ab. Besonders auf der linken Fläche des Messestandes ist Action geboten. Hier bewegt ein Raupenbagger abwechselnd eine Kettenfräse, eine Bullhead-Fräse und eine Diamantsäge aus dem aktuellen KEMROC-Sortiment für Abbruch und Bauwesen.
Die patentierten Kettenfräsen sind weiterhin eine Spezialität des Herstellers: Zwischen ihren beiden seitlichen Schneidköpfen läuft eine Fräskette mit Hartmetallmeißeln. Damit öffnen sie Gräben in Boden und Fels von genau der geforderten Breite, ohne dass – wie bei herkömmlichen Fräsen – ein Mittelsteg zwischen den Schneidköpfen stehen bleibt, den der Baggerfahrer durch seitliches Verschwenken entfernen muss. Eine Besonderheit haben auch die Querschneidkopffräsen der Serie EKT: Sie können bei Bedarf nachträglich zu Kettenfräsen aufgerüstet werden. Die Bullhead-Fräsen der Baureihe KRC erzeugen mit ihren winkelig zueinander angeordneten Schneidköpfen ganz ohne eine solche umlaufende Fräskette beim Eindringen in Fels und Boden ein nahezu lückenloses Fräsbild. Außerdem wird ein Modell der Serie KDS am Raupenbagger in Aktion gezeigt. Diese Diamantsägen schneiden Gestein, Beton, Kunststoff, Holz und Aluminium. In Verbindung mit den ebenfalls live gezeigten Rotationsmodulen der Baureihe KRM können sämtliche KEMROC-Anbaufräsen immer in die richtige räumliche Fräsposition gebracht werden.
Frästechnik im Fokus
Im mittleren Teil seines Messestandes präsentiert KEMROC weitere Modelle seines aktuellen Sortiments, hier jedoch nicht in Bewegung, sondern statisch. So lassen sich die Maschinen aus nächster Nähe betrachten, prüfen und vergleichen. Neben weiteren Modellen der Serien KRC und KDS zählt dazu ein Exemplar der Serie DMW. Diese Schneidräder mit Doppelmotor schneiden hartes Gestein und Stahlbeton mit hoher Produktionsleistung. Ebenfalls zu sehen ist die Serie KR der robust gebauten Querschneidkopffräsen mit Stirnradgetriebe. Sie eignen sich für Trägergeräte mit kurzem Ausleger an beengten Einsatzorten – insbesondere im Tunnelbau – sowie für vibrations- und geräuscharme Abbrucharbeiten von bewehrtem Beton.
KEMROC stellt sich auf der bauma 2025 auch als innovativer Hersteller von Hydraulikmotoren vor. Die Motoren werden im eigenen Haus konstruiert und gefertigt. Das Design der Motoren wurde speziell auf die Produkte von KEMROC und deren Einsatzzwecke abgestimmt. Im Vergleich zu Produkten anderer Hersteller verfügen die Motoren über ein höheres Schluckvolumen, sind in der Bauform kompakter und können ein größeres Drehmoment erzeugen.
Solide im Spezialtiefbau
Den rechten Teil des Messestandes widmet KEMROC hauptsächlich seiner Division Kemsolid rund um die Felsfrästechnik im Spezialtiefbau. Dazu zählen die ausgestellten Powertool-Antriebe der Serie KRX. Sie ermöglichen mit Aufsätzen zum Fräsen, Bohren und Vermischen eine Vielzahl von Einsätzen im Bauwesen. Zentrales Element von Kemsolid ist jedoch das KSI-Verfahren zur Baugrund- und Bodenverbesserung (KSI – Kemsolid Soil Injection). Dabei dringt eine am Standardbagger montierte Mischfräse im sogenannten Fräs-Misch-Injektionsverfahren (FMI) mit umlaufender Fräskette in den Boden und durchmischt ihn mit einer Bindemittel-Suspension. Nach dem Aushärten verbleibt im Boden ein homogener und dichter, stabiler und tragfähiger Erdbetonkörper. Die KSI-Mischfräsen dienen zur Baugrundabdichtung und Bodenverbesserung, etwa im Verkehrswegebau. Erstmals auf der bauma 2025 wird die KSI 16000 Twin gezeigt, eine Injektionsmaschine mit Doppelschwert und modularer Mischtiefe von bis zu 8 m, die sich besonders zur Bodenverfestigung beim Neubau oder der Ertüchtigung von Schnellbahnstrecken eignet.